Hoppla, schon 2018. Gerade hatte ich mich an die Zahl 2017 gewöhnt, da war das Jahr auch schon wieder rum. Rasend schnell sind die letzten 12 Monate vergangen. Kein Wunder. Die Wirtschaft brummt, Kunden haben verzwickte Probleme und suchen exzellente Beratung. Sehr vieles verlief für mich gut, sowohl beruflich als auch privat. Und das obwohl ich Anfang Januar dachte, dass 2016 bereits das perfekte Jahr für mich war. Ein Grund für den erneuten Erfolg: mein Blog Consulting-Life.de. First things first – würden die US-Amerikaner jetzt einwerfen. Richtig! Nachfolgend meine strukturierte Reflexion des abgelaufenen Jahres.

Consulting-Life.de

1 Monat = 1xBuch + 1xHörbuch + 1xVeranstaltung – das war mein Vorsatz für 2017. Diesem persönliche Vorhaben bin ich 12 Monate lang gefolgt. Somit kam ich in einem Jahr auf 36 Impulse. 36 kleine und große Gelegenheiten, neue Leute zu treffen, Wissen zu tanken und Erfahrungen zu gewinnen. Viele Inhalte fanden direkt oder indirekt Eingang in Consulting-Life.de. In den Consulting Lesetipps, Erfahrungsberichten oder meinen Hörbuchempfehlungen habe ich das Erlebte zu Papier gebracht.

Das Beste: die Beiträge kamen auch an. Mich erreichten 2017 zahlreiche Leserfragen, mehrere von ihnen beantwortete ich in Form eines ausführlichen Blogbeitrags. Auch in den Besucherzahlen gab es Woche für Woche einen stetigen Zuwachs. Inzwischen hat Consulting-Life.de pro Monat rund 4.000 treue Leser. Tendenz steigend.

2017 war auch mein Jahr der Experimente. So lancierte ich im Juni eine Consulting Summer School inklusive aufbereiteten Erklärvideos, interviewte Deutschlands Berater-Berater Giso Weyand und die Change Experting Verena Czerny und startete Ende November mit der Consulting-Life Masterclass. Auf Basis Deiner Resonanz und Deines Feedbacks werde ich die Formate ausbauen, neue Experimente starten oder bestehende Themen zurückfahren.

Buchprojekte

2016 habe ich mit drei Büchern vorgelegt: Brainteaser*, Consulting Cases* und das Berater-Wörterbuch*. Unmöglich, diesen persönlichen Buchrekord zu knacken, dachte ich Anfang 2017. Ich irrte mich. Meine 1-monatigen Elternzeit im Juni erlaubten mir, auch 2017 mit drei Buchprojekten Vollgas zu geben. So entstanden der Consulting Methodenkoffer*, die Consulting Akquise Toolbox* sowie mein bisher persönlichstes Buch: High Performance Consulting*. Letztere spendierte ich ebenfalls eine Audiofassung. Mein Ziel: lernen, die eigene Stimme zum Einsprechen eines Hörbuchs einzusetzen.

Amazon war mir dabei erneut ein guter Partner. Der HighTec-Riese ergänzte das Kindle Direct Publishing Programm um zahlreiche Funktionen. Auch der Autoren-Support lief tadellos. Fast alle meine Anfragen zur eBook und Print-Publikationen wurden innerhalb 24 Stunden beantwortet. Brauchte das Amazon Team länger, wurde ich kontinuierlich auf dem Laufenden gehalten. So geht Service!

Festanstellung als Unternehmensberater

Befeuert von dem durch Consulting-Life.de gewonnenen Beratungsauftrag, stellte ich 2017 bei meinem Arbeitgeber eine Inbound Marketing Initiative auf die Beine. Seit Februar des letzten Jahres verfassen meine Kollegen und ich nun jede Woche einen nützlichen, relevanten und lesenswerten Beitrag für potentielle Kunden. Unser Fazit nach knapp einem Jahr: Verdreifachung der Website-Zugriffe, kondensiertes Wissen an einer Stelle und viele spannende Kunden- und Partnergespräche. Die Konsequenz: wir intensivieren 2018 unsere Blogging-Aktivitäten.

Doch wir machten beim Artikel-Schreiben nicht halt. Zusätzlich bauten wir unsere Fallstudien-Repertoire aus, schalteten Webinare und verschickten Neujahrskarte. Immer entlang der Touchpoints Kunde-Beratungsunternehmen. Viele der erprobten Akquise Tools findest Du übrigens in meiner Consulting Akquise Toolbox*.

Auch mein direkter Chef, die Partner bzw. der Geschäftsführer waren von den Früchten meiner Marketing Initiative begeistert. Und honorierten mein Engagement mit einer dauerhaften Gehaltszulage. Diese liegt mit 10 Prozent Zuschlag übrigens weit über die Inflation und ist sicherlich auch ein Resultat der soliden wirtschaftlichen Lage in Deutschland.

Gadgets & Tools

Anfang 2017 hatte ich berichtet, wie positiv Anki Overdrive* die Freizeit meiner Kinder und mir geprägt hatten. Im Herbst erschien dann Cozmo*, ein putziger Roboter ebenfalls vom US-Hersteller Anki. Leider stellte ich ziemlich rasch fest, dass der programmierbare Droide nicht für Kinder jünger als 5 Jahre geeignet war. Die Spiele und Fahrmanöver sind einfach zu kompliziert. Schade, und so verlieh ich den verspielten Mini-Robo an Freunde und Bekannte.

Besser war da das Erlebnis mit der Nintendo Switch*. Direkt zu ihrem Erscheinen ergatterte ich die Spielkonsole sowie den Games-Klasssiker Zelda*. Für Familien und Videospiel-Begeisterte wie mich ist die Kombination absolut empfehlenswert. Mein Sohn und ich verbrachten etliche Stunden mit der Erkundung der sagenumwobenen Landschaft. Falls Du wie ich Computerspiele magst, ist Zelda eine klare Kaufempfehlung.

Alle reden von Digitalisierung. Auch Berater, da mache auch ich keine Ausnahme. Aber statt nur zu reden, teste ich auch. In der Kategorie Hausarbeit stellte ich zum Beispiel den Roomba 960 von iRobot* in unseren Dienst. Jeden Tag reinigt dieser Saugroboter zuverlässig und gründlich unseren Parkettboden. Das kleine Helferlein erspart uns in der Woche mindestens 1-Staubsaugerstunde. Im Jahr 50 Stunden Zeitgewinn, bei Einsatz von < 1.000 Euro. Ein guter Deal wie ich finde. 1:0 für die Digitalisierung.

Auf was ich 2018 getrost verzichten kann

Natürlich lief auch 2017 nicht alles glatt. Aber wie berichtet nicht schon der Volksmund: aus Fehlern lernt man am meisten. In 2018 versuche ich die folgenden Klippen zu umschiffen.

  • Weihnachtsgeschenke, die zwar nett gemeint sind, die ich mir aber persönlich nie kaufen würde.
  • Pseudo Agile Ansätze die Probleme auf unstrukturierte, oberflächliche und unverbindliche Art und Weise lösen.
  • Taxifahrten, die aufgrund der zähen Verkehrslage in der Rushhour länger brauchen als der Gang zu Fuß.

Fazit

Vom Autor Martin Gerhard Reisenberg stammt der Spruch „Überlege überlegen, wenn du überlegst.“. Bevor es jetzt mit Volldampf ins Jahr 2018 geht, werfe ich bewusst einen Blick zurück. Und führe mir vor Augen, was 2017 gut verlaufen ist und wo Verbesserungspotentiale schlummern. Lessons Learned – Retrospektive – Reflexionssitzung – ganz gleich wie die Methode heißt. Ein Erfolg stellt sich nur dann ein, wenn die Erkenntnisse auch in den (Berater-)Alltag finden. In diesem Sinne: erfolgreiches und gesundes Neues.

> Themenwünsche für 2018? Gerne. Eine E-Mail und 30 Sekunden Zeiteinsatz genügen.

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