„Beratung, das ist Zeit gegen Geld.“ bedeutet mir mein Senior Kollege Matthias abgeklärt und erläutert: „Du stellst dem Kunden für eine bestimmte Dauer Deine Arbeitskraft, Dein Wissen und Deine Fähigkeiten zur Verfügung. Dafür bezahlt er Dein Honorar.“.

Ich entgegne: „Okay, verstanden. Im Geschäftsmodell Consulting spielt Zeit eine sehr wichtige Rolle. Doch wenn Arbeitsstunden so wichtig sind, wie planst Du dann Deine Zeit?“.

Plane Beraterwoche und -tag im Voraus

Eine Woche hat 168 Stunden. Wenn Du 8 Stunden pro Tag für Schlaf und Körperpflege aufwendest, verbleiben Dir 112 Stunden. Rechnest Du jetzt 51 Stunden für die Beraterarbeit und 10 Stunden für Reisen ab, landest Du bei 51 Stunden frei verfügbarer Zeit in 7 Tagen. 50:50 – Dein Beraterjob füllt Dich also die Hälfte Deiner Wachzeit aus. Das ist eine ganze Menge.

Wofür verwendest Du diese Stunden?

Falls Du es nicht sowieso bereits tust, solltest Du alle Termine und Aktivitäten an einer zentralen Stelle festhalten. Gut geeignet ist der elektronische Kalender – per Smartphone hast Du auf diese Weise immer und von überall aus Zugriff. Aber auch ein klassischer Terminplaner tut es.

Plane per Kalender im Voraus die Woche und den Tag mit Deinen Arbeitsblöcken:

  • Reise-, An- und Abfahrtszeiten zu Kunden, Partnern und Beratung.
  • Virtuelle oder reale Treffen, Interviews und Workshops für interne und externe Projekte.
  • Vorbereitungs- und Nachbereitungszeiten bei Telefonaten, Webkonferenzen und persönlichen Meetings.
  • Solo-Arbeitsblöcke für Themenentwicklung, Marketing, Vertrieb, Projektaufgaben und Weiterbildung.
  • Einen administrativen Arbeitsblock für Reisekostenabrechnung, Zeiterfassung, Urlaubsplanung, etc. und eben die Wochen- und Tagesplanung selbst.

Das Ergebnis einer Aktivität oder eines Termins sollte auf mindestens ein Ziel von Dir,  Deiner Beratung oder Deines Kunden einzahlen (in dieser Reihenfolge). Passt das? Falls nein, dann ist das Ziel entweder hinfällig oder es handelt sich um verschenkte Zeit.

Manche planen, um nicht zu versagen. Andere versagen, weil sie nicht planen.
– peter e. schumacher, Aphorismensammler und Publizist

Mache regelmäßig die Probe. Wenn 1 Stunde nach Arbeitsbeginn das Unternehmen abbrennen würde, welches Resultat müsste mindestens vorliegen? Welche Ergebnisse müssen nach 2 Stunden unbedingt existieren, welche nach 3, etc.? Aufgaben, die Du heute nicht erledigst, verschieben sich zwangsläufig in den nächsten Tag und müssen dann von Dir abgetragen werden. Konzentriere Dich daher auf Weniges, erledige dieses jedoch wie Wenige.

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