“Das kann nicht war sein.”. Ich stehe im Hotelzimmer. Es ist Montagabend und hinter mir liegt ein langer Reise- und Arbeitstag. Eigentlich hatte ich mich jetzt auf eine warme Dusche gefreut. Doch das Schampoo in meinem Kulturbeutel hat es zerlegt. Nun klebt mein Koffer und duftet nach Herrenduschbad. Ich fluche: “Ich brauche unbedingt für Morgen anständige Bekleidung. Warum muss so etwas ausgerechnet heute passieren?”.

Mache Murphy einen Strich durch seine Rechnung

“Alles, was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen.” – Murphys Gesetz gilt auch bzw. gerade im Consulting.

  • Du verpasst den letzten Flieger um wenige Minuten und bist zu einer ungeplanten Übernachtung in Flughafennähe gezwungen.
  •  Obwohl er das Beratungsmandat mündlich zugesichert hatte, macht der Kunde kurz vor Projektauftakt einen Rückzieher.
  • Kurz nach Ankunft im Kundenbüro kippt Dir Deine Kaffeetasse auf den Laptop. Das Gerät ist Schrott, bis auf weiteres bist Du nicht einsatzfähig.
  • Beim Verlassen des Taxis bleibst Du mit Deiner Anzughose an der Tür hängen. Jetzt ähnelst Du eher einem Schlägertyp aus Fight Club als einem Trusted Advisor.

Dabei weißt Du, wie es besser geht. Ein aktives Risikomanagement. In guten Kundenengagements gehört es zur Standardaufgabe der Projektleitung.

Was wäre das Leben, hätten wir nicht den Mut, etwas zu riskieren?
– Vincent van Gogh, niederländischer Maler

Doch was ist mit Deinen Risiken im Berateralltag? Managst Du diese aktiv oder überläßt die Verwaltung lieber Herrn Zufall? Implementierst Du präventiv Sicherungsmaßnahmen, die Eintrittswahrscheinlichkeiten absenken? Oder Mitigationstechniken, die das Ausmaß eingetretener Schäden reduzieren?

  • Deponiere in Deinem Reisekoffer einen Notfallgroschen. Geht Deine Brieftasche verloren, kannst Du Dir zumindest noch ein Taxi und eine Hotelnacht inklusive Snack leisten.
  • Führe einmal wöchentlich eine Sicherungskopie Deiner Laptopdaten durch. Am besten Deine IT automatisiert diesen Prozess.
  • Verstaue in Deinem Kulturbeutel ein kleines Erste-Hilfe-Set inklusive Kopfschmerztabletten.
  • Halte in Deiner Reisemappe eine Liste mit den wichtigsten Kontaktdaten (Kreditkarten- und Bankunternehmen, internes Reisebüro, Kunden, etc.).
  • Nimm die vorletzte Reiseverbindung. Fällt Dein Flieger oder Zug aus, dann weichst Du auf die letzte Alternative am Tag aus.

Schlägt Murphy unerwartet doch einmal zu, bist Du gewappnet. Statt hektisch nach Auswegen zu suchen, spulst Du professionell Deinen Notfallplan herunter.

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