Der Arbeitnehmer wird eingestellt als Manager. In dieser Funktion gehört der Arbeitnehmer zum Beraterteam des Arbeitgebers und übernimmt insbesondere folgende Aufgaben…“. Ich scanne durch die vielen Tätigkeiten, die sich in meinem neuen Arbeitsvertrag wie eine Perlenkette aneinanderreihen. Haarklein wird definiert, worin die Aufgaben bestehen. Ich zeige das Papier meiner Frau. Nach kurzem Einlesen meint diese pragmatisch: „Das eine ist, was im Vertrag steht, das andere, was tatsächlich gebraucht wird.“. Recht hat sie.

Steige auf, indem Du die Menge an Chancen erhöhst

Zum Aufstieg auf der Beraterkarriereleiter gehören drei Dinge.

  1. Du musst Chancen bekommen.
  2. Du musst Chancen erkennen.
  3. Du musst Chancen nutzen.

Klar ist: je mehr Chancen Du erhältst, desto höher die Wahrscheinlichkeit diese zu erkennen und schließlich auch zu ergreifen. Willst Du also die Karriereleiter emporklettern, musst Du den Zufluss an Chancen maximieren.

Die Herausforderung dabei: Chancen fallen nicht vom Himmel. Vielmehr hast Du die Aufgabe dafür zu sorgen, dass diese entstehen. Betreibe dazu Job Crafting, also die Ausgestaltung Deiner Anstellung. Reflektiere: welche Dinge bereiten Dir Spaß? In welchen Tätigkeiten vergisst Du Zeit und Raum? Wo liegen Deine persönlichen Neigungen und Talente? Dehne in den Dir angenehmen Aufgaben Deinen Wirkungsbereich aus.

Wie das geht? Ganz einfach! Verändere den Scope Deines Jobs, indem Du mehr oder weniger Aufgaben annimmst, den Umfang von Aufgaben veränderst oder die Art und Weise der Aufgabenerledigung variierst.

Wer Karriere machen will, sollte auf jeder Stufe gut sein, aber auf keiner so gut, daß man ihn zu halten sucht.
– Ernst Reinhardt, schweizer Publizist und Aphoristiker

Natürlich hast Du als angestellter Unternehmensberater vordefinierte Pflichten, To-Dos, um welche Du Dich schlichtweg kümmern musst. Dennoch: gerade als Consultant kannst Du in Deinem Arbeitstag zahlreiche Facetten autonom gestalten.

  • Mit welchen Themen beschäftigst Du Dich zu Leerzeiten zwischen zwei Projekten?
  • Zu welchen Kollegen gehst Du engere berufliche Bindungen ein?
  • Wie reist Du zu Kundenstandorten, die mit Auto, Bahn und Flieger ähnlich gut zu erreichen sind?
  • Welches in den Projekten gewonnene Fach- & Methodenwissen gibst Du wie weiter?

Denke bei Deinen Tätigkeiten an ein großes Ganzes, statt an einzelne Teilaufgaben. So besteht die Beraterarbeit aus dem fortwährenden Gewinnen und Abarbeiten von Aufträgen. Das Geschäftsmodell Beratung ist projektbasiert. Für begrenzte Zeit, wirken verschiedene Personen gemeinsamen an einem Ergebnis.


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