„Jetzt bin ich bei einer 60-Stunden Wochen angelangt.“. Julio schaut mich erschöpft aus seinen müden Augen an. „Momentan stemme ich drei Kundenprojekte sowie eine interne Initiative. Jetzt drängt mein Chef auch noch, dass ich meine IT-Kenntnisse auffrische.“.

Resigniert schlürft Julio an seinem Kaffee. Bereits drei Pappbecher stehen vor ihm, alle fein säuberlich aufgereiht. Vor einer Stunde, bin ich mir sicher, war sein Tisch noch leer.


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„Klar, bis Jahresende möchte ich befördert werden.“ führt Julio seinen kleinen Monolog fort. „Doch wo sollte ich mich investieren?“.

Als Berater dienst Du vielen Herren

Machen wir uns nichts vor: in der Rolle des angestellten Beraters steht und fällt Deine berufliche Laufbahn mit der Zufriedenheit Deiner Vorgesetzten. Im Gegensatz zur Industrie hast Du jedoch die Anforderungen von mehr als nur einem Chef zu erfüllen:

  1. Dein direkter disziplinarischer Vorgesetzte wird Dir meist am ersten Arbeitstag zu gewiesen. Projektübergreifend fördert und fordert er Dich.
  2. Den verschiedenen Projektleitern bist Du fachlich unterstellt. Sie sind interessiert, dass Du sie in ihren Kundenvorhaben maximal unterstützt.

Beachte das potentielle Spannungsverhältnis zwischen direktem Vorgesetzte und den Projektleiter bzw. den Projektleitern selbst. Teilweise haben diese verschiedene Ziele.

Wer leben will, muß dienen!
– Friedrich Halm, österreichischer Schriftsteller

Nur Du hast den gesamten Blick auf Dein Aufgabenpensum. Kommuniziere Deine zeitlichen Engpässe. So sollte Julio aus obigem Beispiel mit seinem Chef sprechen, ihm seine aktuelle Arbeitslast inklusive der negativen Folgen für Firma und Kunde aufzeigen. Anschließend wirft er mehrere Lösungsvorschläge in den Raum. Sehr selten sind alle Aufgaben gleichwichtig und gleichdringend.

Die Beratungsleistung Deiner Vorgesetzten ist nur so gut wie die Ergebnisse ihrer Mitarbeiter. Daher:

  • Ermittle die Anforderungen, Präferenzen und Restriktionen Deiner Vorgesetzten.
  • Verhandle messbare und zeitlich definierte Ziele und erfülle diese mit Bravour.
  • Versetze Dich in die Lage Deiner Vorgesetzten und handle in ihrem Sinne.

Lässt Du Deinen Chef bzw. Projektleiter vor Kunden und Kollegen glänzen, wird dieser sich bei Dir revanchieren. Kurz-, mittel-, spätestens aber langfristig.

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