Kick-Off Termin beim Kunden. Heute lernt sich das Projektteam kennen und wird auf das gemeinsame Vorhaben eingeschworen. Als externe Consultant kenne ich keinen der Teammitglieder. Aber das wird sich in wenigen Minuten ändern.

Ich betrete den Meeting-Raum wo bereits fünf Kundenmitarbeiter warten. Der Projektleiter stellt mich vor und ich mache die Runde. Jedem meiner neuen Projektkollegen schüttle ich die Hand, blicke in die Augen und stelle mich kurz mit Namen und Firma vor. „7 Sekunden.“ fährt es mir durch den Kopf „7 Sekunden prägen den ersten Eindruck.“.

Per Begrüßung eine Vertrauensbasis legen

Wie oft grüßt Du am Tag? Zweimal? Fünfmal? Weiss nicht?

Ein Kunde ist nicht nur an Deinen Ergebnissen interessiert, sondern auch an der Art wie mit ihm zusammenarbeitest. Ein elementarer Baustein dabei ist die Begrüßung. Mit ihr gibst Du Deinem Gegenüber zu verstehen, wie wichtig er und sein Anliegen für Dich sind. Zudem signalisiert Du Dein Selbstvertrauen.

Ein persönlicher Gruß findet auf drei Ebenen statt:

Die auditive Ebene
Als Consultant bist Du die rangniedrigste Person im Kundenunternehmen und grüßt daher mündlich immer als Erster. Auch beim Betreten eines Raumes greift diese Regel. Wartest Du sitzend auf Deinen Gesprächspartner, stehst Du bei der Begrüßung als Geste der Höflichkeit auf. Entgegne einen mündlichen Gruß möglichst mit den gleichen Worten und lasse akademischen Titel in Deine Begrüßungsformel einfließen.

Die visuelle Ebene
Sowohl für die mündliche als auch physische Begrüßung per Handschlag gilt: blicke Dein Gegenüber direkt und freundlich in die Augen. Ein Augenkontakt schafft eine respektvolle, ehrliche und vertrauensvolle Gesprächsbasis. Im Gegensatz wirkt ein ausweichender Blick unsicher, ängstlich bzw. gar unterwürfig.

Unsere Blicke aber ersetzen alle Worte.
– Jean-Jacques Rousseau, schweizerischer Philosoph

Die haptische Ebene
Dein Handschlag fällt fest und verbindlich aus, die Hand des Gegenüber ist vollständig umfasst. Dein Ziel ist es, Vertrauen aufzubauen und Bestimmtheit zu demonstrieren. Zeitlich liegt ein guter Händedruck zwischen 2 bis 3 Sekunden. Im Gegensatz zur reinen mündlichen Begrüßung entscheidet der Kunde, ob er Dir die Hand reicht. Nimm beim Handschlag Deine beiden Hände aus den Hosentaschen.

Auf allen drei Ebenen grüßt Du meist beim ersten Kennenlerntreffen wie einem Kick-Off oder einer Bedarfsanalyse. Im Projektalltag dominiert dann der mündliche Gruß in Kombination mit einem kurzen Blickkontakt.

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