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Und da war es auch schon durch, 2018. Die 365 Tage sind wie im Flug vergangen. Beruflich ist einiges passiert im zurückliegenden Jahr. Und auch auf Consulting-Life.de gab es viele Neuigkeiten, Begegnungen und Ereignisse. Wie bereits 2017 und 2018 nutze ich den Jahresanfang, um einen Blick in den Rückspiegel zu werfen.


Viel Neues auf Consulting-Life.de

Auch 2018 hat mir mein Blog viel Freude bereitet. 52 neue Beraterartikel konntest Du von mir lesen, obendrein 12 Consulting Lesetipps per monatlichen Newsletter von mir empfangen. Das ich mit den Inhalten die Wissensbedarfe von Beratern traf, zeigten mir die Leser- und Abonnentenzahlen. Täglich besuchen nun 250 Interessenten die Webseite, beziehen über 700 Follower meine Lesetipps, erhalte ich mindestens eine Leserfrage pro Woche. Das spornt an, weitere relevante und nützliche Inhalte zu entwickeln bzw. bestehenden Content auszubauen.

Ganz uneigennützig ist die regelmäßige Auseinandersetzung mit exzellenter Unternehmensberatung nämlich nicht. Zum Einen beschäftige ich mich in jedem Blogbeitrag selbst intensiv mit einem Thema, zum Anderen lerne über die Interviews spannende Personen kennen. Auch reflektiere ich in den Artikeln die Ereignisse der zurückliegenden Woche und signalisiere obendrein Kompetenz an Beratungskunden, Kollegen und Arbeitgeber.

Neben dem Blogging war 2018 auch ein sehr technisch geprägtes Jahr. Die Datenschutzgrundverordnung, kurz DSGVO, forderte im Mai mehrere unbezahlte Arbeitstage ein. Die Webseite Consulting-Life.de ist nun gesetzlich konform(er). Ob sich die Besucher nun besser fühlen, da sie ab 25. Mai 2018 jeden Artikelkommentar mit einem Häkchen versehen müssen, habe ich nicht übergeprüft. Überhaupt habe ich sehr wenig über Nutzerzufriedenheit bzw. Bedarfe der Webseiten-Besucher im Kontext der DSGVO gelesen. Testfrage: Was stand in der letzten von Dir weggeklickten Cookie-Hinweisbox?

Viel spannender war das optische Update von Consulting-Life.de. Im Oktober 2018 wechselte ich auf das SmartTheme von OptimizePress. Zudem entrümpelte ich die Webseiten. Ein Artikel enthält jetzt ausschließlich den Inhalt bzw. verwandte Beiträge. Schließlich überarbeitete ich zum Jahresende die Top-30 der meistgelesenen Artikel, ergänzte Inhalte, optimierte die Struktur und setzte Links. Feedback und Verbesserungsvorschläge zur Optik und Bedienung der Webseite gerne an mich.


Drei Bücher & ein digitales Produkt

Als Wiederholungstäter konnte ich natürlich auch 2018 nicht die Finger von ihnen lassen: die Consulting Bücher. Insgesamt drei neue Werke von mir erblickten den deutschsprachigen Buchmarkt. Mit Das perfekte Beratungsangebot* erhältst Du einen pragmatischen Fahrplan an die Hand, effizient und eng am Kunden ein unwiderstehliches Proposal zu liefern. In Das Berater-Kochbuch* findest Du 101 erprobte Praxistipps in der Consulting Karriere ab dem ersten Arbeitstag Vollgas zu geben. Schließlich blickst Du als Studierender, Absolvent und Young Professional in Bewerbung im Consulting Inside* mit mir hinter die Kulissen der Recruiting-Prozessen einerUnternehmensberatung. Rückmeldungen und Fragen zu den Büchern gerne an mich.

Handwerker nutzen einen Werkzeugkoffer. Ärzte einen Arztkoffer. Visagisten einen Schminkkoffer. Und Unternehmensberater? Seit 2017 ist mein Consulting Methodenkoffer* als Buch auf dem Markt und belegt bei Amazon regelmäßig Bestseller-Plätze. Aber auch die Beratungsarbeit digitalisiert sich. Was nützt mir das Buch, wenn ich es auf dem Kundenprojekt nicht dabei habe? Oder die passenden Inhalte nich in weniger als 60 Sekunden finde. So machte ich mich im Oktober 2018 daran, den analogen Consulting Methodenkoffer in eine digitale Fassung zu überführen. Und ergänzte die bestehenden Inhalte um Links, Leseempfehlungen, Videotipps, Vorlagen und knapp 30 zusätzlichen Consulting Methoden. Gerne lade ich Dich ein, einen Blick auf den Consulting Methodenkoffer zu werfen.


Solide Erfolge als Festangestellter Unternehmensberater

In Sachen Beratungsprojekte verlief 2018 gut. Als Leiter eines 5-Personen-Engagements unterstützte ich einen Automobilhersteller im Enterprise Architecture Management seiner Elektrik & Elektronik (E/E) Entwicklungsabteilung. Zudem wirkte ich bei einem Energienetzwerkausrüster als Methodenverantwortlicher in der Geschäftsmodellentwicklung und half bei einem Engineering Unternehmen im Requirements Engineering eines Produktionslenkungsplans. Natürlich verprobte ich in den verschiedenen Engagements die Beratungswerkzeuge und reicherte sowohl den Consulting Methodenkoffer als auch die Consulting Akquise Toolbox* mit weiteren wertvollen Inhalten an.

Auch auf der Bühne stand ich im letzten Jahr mehrfach. Zweimal auf einer nationalen Requirements Engineering Konferenz, einmal bei einem Enterprise Architecture Management Training und einmal im Rahmen des WFI Consulting Cups 2018. Nach über 10 Jahren als Speaker habe ich mittlerweile eine Routine für das Sprechen vor einem großen Publikum entwickelt. Und ganz ehrlich – inzwischen macht mir das regelmäßige Referieren richtig Spaß.

Unzufrieden war ich mit 2018 mit meinem Arbeitgeber. Viele Debatten, Meetings und Initiativen drehten sich um firmeninterne Belange. Client first? Unsere Mandanten zuerst? Kundenorientierung? Wie denn, wenn man sich 80 Prozent der Nicht-Projektzeit mit sich selbst beschäftigt. Zumindest sind jetzt die Weichen gestellt und ein neues Jahr liegt vor uns.


Auf was ich 2019 getrost verzichten kann

Wenn alles perfekt verläuft, wäre der Berateralltag langweilig. Im zurückliegenden Jahr gab es auch Situationen, Entwicklungen und Begegnungen, die mir im bevorstehenden Jahr getrost erspart bleiben können.

  • Beratungsangebote, die unscharf formuliert werden, damit zu einer Fehlkalkulation anschließenden Enttäuschungen sowie Mehraufwände im Projekt führen.
  • Personelle Mitarbeiterwechsel in Beraterteams, die nicht kommuniziert werden, obwohl sie beim Projektteam, Abgänger, Neuzugang und dem Kunden für Zusatzarbeit und Risiken sorgen.
  • Systemadministrationstätigkeiten, die eine Freischaltung der Firewall, Anpassung der VPN Software sowie Genehmigung von Kundenseite erfordern und dabei sehr viel Zeit und Nerven in Anspruch nehmen.

Fazit

„Überlegen macht überlegen“ sagt ein deutsches Sprichwort unbekannter Herkunft. Bevor ich mir für 2019 neue Ziele setze, blicke ich zurück und lasse die vergangenen Ereignisse Revue passieren. Und gleiche die Ergebnisse mit meinen ursprünglichen Vorsätzen ab. Das neue Jahr ist noch frisch, aktuell überlege ich, was ich 2019, beruflich, privat und mit Consulting-Life.de alles erreichen will. Ich wünsche Dir einen guten Start ins neue Jahr!


> Eine Entscheidung habe ich bereits getroffen. Ich möchte meine Beratungs-Methodenkompetenz weiter vorantreiben und ein Teil meines Wissens mit Dir teilen bzw. diskutieren. Dazu habe ich die Consulting Methodenschmiede ins Leben gerufen. Zum Termin 1 am Montag 14. Januar 2019 bist Du herzlich eingeladen.

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